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Mapping the Lives

Das Projekt Mapping the Lives widmet sich dem Erstellen von Biographien, Online-Karten und Apps, welche die Wohnadressen aller bekannten Opfer des Nazi-Regimes, die aufgrund von Nationalität, Religion, politischer Überzeugung, sexueller Orientierung, sozialer Ausrichtung, körperlicher und/oder psychischer Behinderung oder als Widerstandskämpfer verfolgt wurden, zu lokalisieren.

Die Erstversion von Mapping the Lives beinhaltet eine erweiterte und annotierte Version der Volkszählung von 1939 mit mehr als 406 000 Einträgen, ergänzt durch Informationen aus der Liste der jüdischen Einwohner im Deutschen Reich 1933-1945 (Stand 2012) des Bundesarchivs. 
Diese enthält Ort und Datum der Emigration, Inhaftierung, Ausweisung und Deportation, das Sterbedatum, biographische Details wie Schulbildung oder die Herkunft der Großeltern, Links zu anderen Familienmitgliedern, die Ausweisnummern jüdischer Kennkarten, Angaben zur Nationalität sowie Links zum Gedenkbuch des Bundesarchivs. Die Annotationen verweisen auf abweichende Schreibweisen von Namen, unterschiedlich angegebene Geburtsdaten etc. sowie Personen mit zwei oder mehr Wohnsitzen.

racing the Past wurde 2014 als gemeinnütziger Verein in Berlin von einer Gruppe von Historikern, Archivaren und Experten aus den Bereichen der Informationsdienste und -technologie, die sich mit den unterschiedlichen Facetten der Geschichte des Holocaust sowie der Provenienzforschung beschäftigen, gegründet.

Link: https://www.mappingthelives.org/

Letzte Änderung am: 08.04.2019