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RSSPrint

Das Projekt und seine Geschichte

Sie wirken klein und unscheinbar,

aber sie halten die Erinnerung wach - Pflastersteine mit beschrifteten Messingtafeln, die in den Bürgersteig eingelassen sind.

Als Stolpersteine erinnern sie Passanten an die Wohnorte von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, gedehmütigt oder ermordet wurden.
Die Idee zu diesen Gedenksteinen hatte der Kölner Künstler Gunter Demnig. Seit langem setzt er sich dafür ein, genau an den Orten an Vertreibung und Vernichtung zu erinnern, wo sie ihren Ausgangspunkt nahmen - nämlich mitten unter uns.
Demnigs Idee findet immer mehr Zuspruch.
Anfang 2015 sindvon ihm europaweit an die 55.000 Steine verlegt sein. Davon über 6.200 in Berlin. In Steglitz-Zehlendorf liegen derweil rund 300 Steine, weitere ca. 40 in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf.